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zum Thema Hypertonie-Therapie
/Bluthochdruck-Behandlung/Herzinfarkt-Risiko
NEUES
AUS DER MEDIZIN
Statine enttäuschen:
Die Blutfettsenker sind im Zuge der sog.
"Primär-Prophylaxe" bei Risikopatienten nicht in der Lage, das Auftreten
eines ersten Herzinfarkts zu verhindern, bzw. das allgemeine
Sterberisiko zu senken.
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Quelle: MEDLINE Abstract
eines im Fachblatt
Archives of Internal Medicine veröffentlichten Artikels
Hypertonie-Therapie: Welche Medikamente sind für die Routine-Therapie
(First-Line-Antihypertonika) besonders geeignet?
Für die Behandlung des Bluthochdrucks steht eine ungewöhnlich
breite Palette von
Medikamenten zur Verfügung - unter anderem Beta- und Alpha-Blocker,
Kalzium-Antagonisten und ACE-Hemmer. Bisher war aber unter
den Ärzten umstritten, welchen Medikamenten man zui Beginn einer
Hypertonie-Therapie den Vorzug geben sollte. Nun haben kanadische
Wissenschaftler dieses Problem durch die sorgfältige Analyse des
vorhandenen Daten-Materials gelöst.
Von allen blutdrucksenkenden Medikamenten (Antihypertonika)
haben die preisgünstig verfügbaren, niedrig dosierten Diuretika
(aus der Gruppe der Thiazide) die stärkste Wirkung auf die Herz-Kreislauf-Morbidität
und -Mortalität - bei gleichzeitig geringen Nebenwirkungen.
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Verkehrslärm - höherer Blutdruck
Neue
UBA-Studie bestätigt Zusammenhang zwischen Straßenverkehrslärm
und Krankheitshäufigkeit Menschen aus stark mit Verkehrslärm
belasteten Wohngebieten sind häufiger wegen Bluthochdrucks
in ärztlicher Behandlung als diejenigen, die an weniger belasteten
Straßen wohnen.
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Cholesterin-Panik:
mäßiger Eierkonsum erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko
offenbar nicht. Bei besonders gesundheitsbewussten Menschen
gelten Eier schon seit langer Zeit als gefährliche "Cholesterin-Schleuder"
und werden daher von diesen völlig aus der Diät verbannt. Dabei
scheint es sich aber um eine übertriebene Schutz-Maßnahme zu handeln,
die möglicherweise nur bei Zuckerkranken Sinn macht.
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Obst
ist nicht durch Tabletten zu ersetzen: Multivitamin-Tabletten
können das Sterberisiko erhöhen: Antioxydatien wie die Vitamine
A, Beta-Karotin, C , E und Selen werden weltweit von Millionen
von Menschen in der Hoffnung eingenommen mit dieser Maßnahme ihre
Gesundheit zu verbessern, bzw. ihr Leben zu verlängern. Jetzt
bewies eine in Dänemark und Italien erarbeitete und im Fachblatt
Journal of the American Medical Association (JAMA) publizierte
Studie , dass diese weit verbreiteten Hoffnungen offenbar auf
unbegründeten Vorurteilen basieren und somit nicht berechtigt
sind. Ganz im Gegenteil.
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Dunkle
Schokolade ist in der Lage einen erhöhten Blutdruck zu senken.
Das
zeigt eine Pilot-Studie, die Pharmakologen der Universität
Köln jetzt in der angesehenen amerikanischen Medizinfachzeitschrift
JAMA veröffentlichten.
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Vitamine A + E senken das Herzinfarkt-Risiko nicht: Die
angesehene Medizin-Fachzeitung The Lancet räumt jetzt
mit einem weiteren weit verbreiteten Vorurteil auf, das besagte,
dass die antioxydativ wirkenden Vitamine A und E die Entwicklung
einer Arteriosklerose verlangsamen und so der Entstehung von Herzinfarkten
vorbeugen.
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Nach
wie vor ist in Deutschland das
Herz-Kreislaufrisiko
bei Männern
dreimal so hoch wie bei Frauen.
Eine
rechtzeitige
medikamentöse Behandlung der wichtigen Risikofaktoren
- beispielsweise eines
erhöhten Blutdrucks - kann das Risiko deutlich absenken.
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